Die besten elektronischen Lupen für Senioren

Elektronische Lupe

Mit dem Alter, einer Behinderung oder nach einem Unfall kann die Sehkraft eingeschränkt sein, daher greifen viele Menschen auf klassische Lupen zurück. Dank der Digitalisierung existieren mittlerweile aber auch sogenannte „elektronische Lupen„, auch E-Lupe genannt, die eine deutlich höhere Vergrößerung und eine Vielzahl an Funktionen bieten, welche bei einer klassischen Variante nicht umzusetzen wären.

Was ist eine elektronische Lupe?

Mithilfe einer elektronischen Lupe können Dokumente, Bilder und andere Objekte auf einem Display vergrößert angezeigt werden. Im Gegensatz zur klassischen Lupe ist die Qualität des „Sehens“ meist besser und für den Anwender nicht ganz so anstrengen. In aller Regel sind elektronische Lupen handlich und schnell eingepackt (in typischer Smartphone oder Tablet Größen), das Display ist integriert oder kann separat aufgestellt werden. Manche Modelle haben an der Oberseite auch einen Projektor, sodass das Objekt wie eine Art Beamer an eine Wand oder Tafel geworfen wird.

Elektronische Lupen können von allen Personen erworben werden, um die Vorzüge der Vergrößerung für sich nutzen. Gerade im höheren Alter, bei geminderter Sehkraft oder einer Sehbehinderung ist die elektronische Lupe eine sehr wichtige Unterstützung im Alltag. Um eine gute Handhabe zu ermöglichen, besitzen elektronische Lupen Akkus mit langer Laufzeit und können wieder aufgeladen werden.

In der Praxis nimmt der Leser seine elektronische Lupe zur Hand, schaltet sie ein und bewegt das Gerät über die Dokumente, Bilder oder Objekte, die er vergrößern möchte. Das entsprechende Bild kann, je nach Modell, direkt am Gerät oder auf dem externen Display abgelesen werden. Dabei gibt es handliche Knöpfe, um die Vergrößerung zu erhöhen oder das Bild wie mit einem Kameraauslöser einzufrieren. An der Kamera sind auch ein oder mehrere LED-Lämpchen verbaut, damit der zu vergrößernde Ausschnitt gut ausgeleuchtet wird.

Welche Funktion haben elektronische Lupen?

Ein großer Vorteil gegenüber der klassischen Variante ist der Grad der Vergrößerung: Denn bei einer elektronischen Lupe kann in aller Regel eine höhere Vergrößerung (bis zu 1000-fach) eingerichtet werden, klassische Leselupen erreichen meist eine fünf bis achtfache Vergrößerung. Zudem bieten die elektronischen Varianten aufgrund der Digitalisierung weitere Möglichkeiten:

  • Das angesehene Bild kann abgespeichert
  • Der Kontrast erhöht oder verringert
  • Die Helligkeit und Farbsättigung angepasst werden

Auch Weichzeichnung oder digitale Notizen sind, je nach Modell und Ausführung, möglich. Es gibt elektronische Lupen, die über unterschiedliche Verbindungen (Bluetooth, WLAN) verfügen und somit noch mehr Funktionen aufweisen, wie beispielsweise das Abrufen von Informationen zum Text oder dass ein QR-Code gescannt werden kann und so weiter.

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Welche Vorteile hat eine elektronische Lupe gegenüber Standardausführungen?

Mit einer elektronischen Leselupe können Texte besser ausgeleuchtet werden. Aber auch andere Funktionen machen eine E-Lupe besser, also die klassische Variante. Beispielsweise die „Pause“-Funktion: Der Leser kann meist mehrere vergrößerte Bilder aufnehmen und in Ruhe ansehen. Bei einer klassischen Lupe muss diese ruhig und solange gehalten werden, wie notwendig. In der Praxis könnte man also einen oder mehrere Teile des Dokumentes „speichern“, sich zurücklehnen und in Ruhe nachlesen. Wie schon erwähnt ist auch der Grad der Vergrößerung bedeutend größer. So kommt eine klassische Lupe auf eine maximal achtfache Vergrößerung. Bei einer elektronischen Lupe gibt es Modelle, die im vierstelligen Bereich Vergrößern können.

Und auch die Bearbeitung des angezeigten Bildausschnittes macht eine elektronische Lupe deutlich besser. Hier können nicht nur die oben genannten Funktionen genutzt werden, auch das Versenden der eingefrorenen Ausschnitte per E-Mail oder ein kompletter Farbwechsel der Schrift sind mittlerweile möglich.

Wie unterscheiden sich die einzelnen Modelle untereinander?

Eine E-Lupe ist nicht gleich eine E-Lupe. Daher sollte man vor dem Kauf genau schauen, welche Anforderungen an das Gerät gestellt werden. Die einfachste Variante bietet „nur“ die Vergrößerung auf einem schlichten Display, welches auch nur schwarz/weiß anzeigt. Voll digitalisierte elektronische Leselupen können einen sehr hohen Vergrößerungsgrad erreichen und Punkten mit vielen Zusatzfunktionen.

Weitere wichtige Unterscheidungen:

  • Bildschirmgröße: In der Regel gibt es elektronische Lupen in folgenden Zoll-Größen: 2.8, 3.5, 4.3, 5, 6.8 und 7.
  • Gerätegröße: Nicht nur die Abmessung unterscheidet sich (und richtet sich meist an der Displaygröße), sondern auch die Dicke/Tiefe!
  • Gewicht: Handlich werden Geräte empfunden, die maximal 100 Gramm wiegen, allerdings steigt das Gewicht mit dem Funktionsumfang und kann auch locker 700 Gramm betragen

Wie findet man die passende elektronische Lupe?

Auf der Suche nach einer passenden elektronischen Lupe gehören auf jeden Fall mehrere Aspekte, die es zu beachten gilt: Wie liegt die elektronische Lupe oder die Bestandteile davon in der Hand? Ist sie zu schwer oder auch zu leicht? Natürlich ist der Grad der Vergrößerung bei einer elektronischen Lupe nicht allzu wichtig, denn dieser kann beliebig eingestellt werden. Typische E-Lupen bieten eine Vergrößerung von 1-fach bis zu 1000-fach. Es sollte hier lieber auf die Auflösung und Qualität der Lupe geachtet werden, denn wenn auf dem Display lediglich große undefinierbare Pixel zu sehen sind, hilft das niemandem.

Ein weiterer Aspekt ist die Darstellung des Bildes und die Größe des Displays, welches die elektronische Lupe erstellt. Bei einem kleinen 4-Zoll-Display (10,16 cm) kann es schwierig werden, eine ausreichende Vergrößerung zu erzielen und gleichzeitig genug Text lesen zu können. Daher empfiehlt es sich, Geräte mit mindestens 6,8 Zoll (ca. 17 cm) zu wählen oder auf Geräte zurückzugreifen, die eine externe Kopplung (beispielsweise mit einem TV-Gerät oder Monitor) ermöglichen.

Auch der Funktionsumfang als solcher ist wichtig und wirkt sich direkt auf den Kaufpreis aus. Ein kleines Stativ ist nicht teuer, kann aber unter Umständen sehr hilfreich werden, genauso wie eine ordentliche Tasche in der alles Zubehör, die Lupe als solche, Ersatzbatterien und/oder Ladekabel untergebracht werden können.